Zuviele Problemfälle

Carmen Baur

Die Tierhilfe Franken stößt an ihre Grenzen.

Seit ihrer Gründung im Jahre 2005 in Lauf/Pegnitz ist die Tierhilfe Franken ein verlässlicher Partner für Menschen und deren Tiere in Not. Durch ein gut funktionierendes Netzwerk aus ehrenamtlichen Helfern, Pflegefamilien und dem Tierhilfehaus in Betzenstein. 

Doch stößt ein solides Gebilde dann an seine Grenzen, wenn in nur drei Monaten zusätzlich zu üblichen Tierabgaben noch acht „Problemfälle“ aus fünf anderen Landkreisen aufgenommen werden müssen, weil Not am Mann ist und von den Angehörigen glaubhaft versichert wurde, dass die für sie zuständigen Institutionen nicht helfen können.

Ein Beispiel aus Neuhaus

Jonnylein, 9 Jahre, Powderpuff. Sein Besitzer verstarb und hinterließ ein verfilztes, verwahrlostes Tier, das sich von keinem Fremden anfassen ließ. Verwandte brachten ihn vorbei. Die nötigen Untersuchungen im Bauchraum wie Röntgen, Ultraschall und Blutbild ergaben ein niederschmetterndes Gesamtbild.

Ein Hund in jämmerlichem Zustand

Jonnylein, leider verfilzt und verwahrlost (Foto: Eva Gruner)

Acht Problemfälle in kurzer Zeit sprengen nicht nur das Budget, sondern stellen auch die Frage, ob in Zukunft spontan Landkreis übergreifend und in Notfällen gehandelt werden darf, wenn man die Stabilität des „Kerngeschäftes“ wie Aufnahme, einige Monate Aufenthalt und Vermittlung nicht gefährden möchte. Darüber hinaus sind Verantwortung und Kosten zu tragen für 22 Patenhunde, die auf Pflegeplätzen ihr Gnadenbrot bekommen, weil sie auf Grund von Alter, Wesen, Erkrankungen oder Handicaps nicht mehr vermittelbar sind.

Deshalb benötigt die Tierhilfe Franken Ihre Unterstützung in Form von weiteren Pflegefamilien, Betreuern, Fahrern, finanziellen Zuwendungen und Sachspenden.

Kontakt: Tierhilfe Franken e.V., Blumenstraße 7, 91282 Betzenstein

Tel. (0 92 44) 9 82 31 66 oder (09 11) 7 54 04 38 oder (0 91 52) 92 18 90 

Im Netz unter www.tierhilfe-franken.de

Spendenkonto: IBAN DE09 7735 0110 0038 0713 46 bei der Sparkasse Bayreuth