Jahreshauptversammlung der Singgesellschaft 1846 Velden

Kurt Dauth

Die Chorgemeinschaft hat ihr neues Domizil in der Stadtscheune.

Das vergangene Jahr 2025 war ein besonderes Jahr für die Chorgemeinschaft Velden, so Vorsitzender Kurt Dauth zur Jahreshauptversammlung der Singgesellschaft 1846 Velden im Gasthaus „Zur Wasserbrückn“. Neben den Sängerinnen und Sängern, fördernden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern war auch Bürgermeister Herbert Seitz der Einladung gefolgt und wurde vom Vorstand zusammen mit Pfarrer Christian Simon (Vertretung für seine Frau) besonders begrüßt. Zahlreiche Mitglieder waren aus gesundheitlichen Gründen leider verhindert.

Gruppenbild der Singgesellschaft

Die neu gewählte Vorstandschaft von links: Manfred Stein (Beisitzer), Gerdi Dauth (Kassenprüferin), Barbara Möger (Kassiererin), Chorleiter Robert Merkl, Fritz Eichler (stlv. Vors.), Kurt Dauth (1. Vors.), Elfriede Fenzel (Beisitzerin), Elisabeth Altmann (Beisitzerin), nicht im Bild: Claudia Simon (Schriftführerin), Anni Ebersbach (Beisitzerin), Hans Merkl (Beisitzer), Angela Feiga (Kassenprüferin), (Foto: Gerhard Spethling)

Mit 35 Chorproben und insgesamt 15 Auftritten wurde der Chor im vergangenen Jahr stärker als sonst gefordert. Für sieben verstorbene, langjährige Chormitgliedern wurde bei den Trauerfeiern zur letzten Ehre gesungen. Darunter auch der Vereinswirt Willi Tauber. Daraufhin waren im Gasthaus „Zum Goldenen Pflug“ keine Chorproben mehr möglich. Glücklicherweise stand die renovierte Stadtscheune kurz vor der Fertigstellung, so konnten die Singstunden ohne größere Pause dort weitergeführt werden.

Das Frühlingskonzert mit Posaunenchor, Kirchenchor, Projektchor Klangfarben und den Ohrwurmkids zum Sonntag Laetare in der Marienkirche war dann nicht mehr gefährdet. Mit insgesamt 18 Darbietungen der 5 Chöre, war die Chorgemeinschaft mit 5 Liedern beteiligt. Die Gesamtleitung hatte Magdalena Kilian.

Ein weiteres Schlaglicht war der Tag des Liedes in Neuhaus, zusammen mit dem MGV Neuhaus, dem Gesangverein „MGV Liederhort Ottenhof/Bernheck“ und der Musikkapelle Neuhaus. Dort durfte der Veldener Chor 6 Liedstücke zum Besten geben. Dasselbe Programm wurde am Vorabend zur Schlossgarten-Serenade in Hüttenbach gesungen.

Die Weihnachtsserenade zusammen mit dem Posaunenchor Velden bildete dann den Abschluß des Chorjahres.

Vorsitzender Kurt Dauth nahm dann die Gelegenheit wahr und bedankte sich bei Bürgermeister Herbert Seitz für das neue, zukunftsweisende Domizil in der Stadtscheune. Mit viel Platz für den Chor, den Noten und Vereinsdokumenten und den Vereinsfahnen sind hier die besten Voraussetzungen für ein Gedeihen des Veldener Kulturlebens geschaffen worden. Die Räumlichkeiten sind für alle Bürger da, als Vereins- und Kulturzentrum und zusammen mit der Stadtkapelle als Musikzentrum.

Der Kassenbericht durch Schatzmeisterin Barbara Möger und der Kassenprüfungsbericht waren schnell erledigt und die Entlastung konnte einstimmig erteilt werden.

Chorleiter Robert Merkl gab in seinem Bericht seine vollste Zufriedenheit zum Ausdruck. Der Chor habe mittlerweile ein gutes Niveau erreicht, was Klangvolumen und Motivation betrifft. Es herrscht ein guter Geist. Der Probenbesuch ist entsprechend. In der akustisch optimierten Stadtscheune sind die besten Voraussetzungen für einen guten Gesang gegeben.

Gleich anschließend bedankte sich der Vorsitzende bei Dirigent Robert Merkl in einer kurzen Laudatio für seine nun 20-jährige Chorleitertätigkeit für die Chorgemeinschaft Velden und überreichte ein kleines Geschenk.

Die anstehenden Neuwahlen gingen problemlos über die Bühne und wurden nach vorheriger Übereinkunft per Akklamation durchgeführt. Die Vorstandschaft und Kassenprüferinnen sind in Ihren Ämtern bestätigt worden. Als neue Beisitzerin wurde Elfriede Fenzel einstimmig gewählt.

Bürgermeister Seitz wertschätzte in seinem Grußwort alle Chormitglieder mit Chorleiter für die vielen, teilweise auch anspruchsvollen Auftritte in letzter Zeit. Der Chor sei ein musikalischer Baustein in Velden, auch ein Vorbild im Ehrenamt und wird zusammen mit der Stadtkapelle die neu geschaffenen, akustisch optimierten Räume mit Leben erfüllen.

Auch Pfarrer Christian Simon sprach ein kurzes Grußwort mit anerkennenden Worten für die Chorgemeinschaft, speziell für die wertvollen Gesangsbeiträge bei Beerdigungen zum Trost der trauernden Angehörigen. Er gab auch noch einen Impuls mit auf den Weg mit der aktuellen, zufällig passenden Tageslosung für diese Jahreshauptversammlung:

„Ich sing dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben. Die Tonart, den Takt hast Du mir gegeben von Nähe, die heil macht – wir können dich finden, du Wunder des Lebens. Dir sing ich mein Lied.“

2. Vorsitzender Fritz Eichler bedankte sich im Namen der Singgesellschaft beim 1. Vorsitzenden Kurt Dauth für seine umfangreiche, arbeitsintensive Tätigkeit zum Wohle des Vereins und der Chorgemeinschaft mit einem Geschenk.

Als Termin für den Tag des Liedes heuer in Velden, steht der 14. Juni 2026 bereits fest.

Zum Abschluss dankte der Vorsitzende allen Vorstandsmitgliedern für das gute, optimale Miteinander, allen Sängerinnen und Sängern für das regelmäßige und pünktliche Erscheinen zu den Singstunden und Auftritten sowie auch den Notenwarten und Fahnenträgern. Er hob auch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem MGV 1907 und der Vorsitzenden Christine Trumm hervor. Es tragen ja schon über 5 Jahrzehnte die beiden Vereine die Chorgemeinschaft Velden.